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Aktuelles
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Demenz - Lebensverbesserung durch Früherkennung
Laut Schätzungen sind weltweit 36 Millionen Menschen von Demenz betroffen – 28 Millionen davon wissen jedoch noch nichts von ihrer Erkrankung. Der aktuelle Welt-Alzheimer-Report 2011 appelliert an eine verstärkte Aufklärung und frühe Diagnose. Denn sie ermöglicht den Patienten, ihren weiteren Lebensverlauf zu planen, solange sie noch über wichtige Dinge selbst entscheiden können. Auch im hausärztlichen Bereich sind verschiedene Vorsorgeuntersuchungen möglich um Gedächtnisstörungen bereits frühzeitig erkennen zu können.
Arzneimittel und auch nichtmedikamentöse Behandlungen können den Verlauf der Krankheit verlangsamen, die Lebensqualität positiv beeinflussen und eine Unterbringung im Heim hinauszögern. Je eher mit einer Behandlung begonnen wird, desto größer ist der Effekt.
Forscher der Rush Universität Medical Center in Chicago konnten nachweisen, dass ein Vitamin B12 Mangel ein potenzieller Risikofaktor für das Schrumpfen des Gehirns und den geistigen Abbau ist.
Wie eine aktuelle Studie aus Großbritannien zeigt, kann bei Menschen mit leichten Wahrnehmungsstörungen (mild cognitive impairment) – einer Vorstufe der Alzheimer-Krankheit – durch die Einnahme von Folsäure, Vitamin B6 und B12 das Fortschreiten der Demenzsymptome verlangsamt werden.
Vitamin B12 gehört zu den Stoffen, die der Mensch nicht selbst herstellen kann und daher mit der Nahrung aufnehmen muss, auch in Industrieländern ist Vitamin B12 Mangel weit verbreitet , u a. Bei unausgewogener, insbesonders vegetarischer Ernährung , Rauchern , bei chronischer Magenschleimhauterkrankung , Nieren – oder Lebererkrankungen u.a.
Insbesondere Senioren leiden deutlich häufiger als bisher angenommen unter einem Vitamin B Mangel, eine frühzeitige Messung der Vitaminspiegel im Blut ist möglich und sinnvoll.
Durch intramuskuläre Vitaminergänzung z.B. im Rahmen einer Vitaminaufbaukur kann das Defizit sicher und nachhaltig ausgeglichen werden, ein einfacher therapeutischer Ansatz um Gedächtnisleistungen zu verbessern.
Weitere Studien zeigten positive Effekte einer Vitaminkur mit B- Vitaminen auf Erschöpfung, Antriebslosigkeit und zeigten sogar positive Effekte auf einen Rückgang der Arterienverkalkung hirnzuführender Gefäße. Insgesamt nahm durch B-Vitaminsubstitution das Schlaganfallrisiko bei 16800 Patienten innerhalb von 3 Jahren um 18 % ab.
Wir bieten Ihnen Vorsorgeuntersuchungen zu Abklärung Ihrer Gedächtnisleistung an, falls notwendig besprechen wir mit Ihnen ausführlich verschiedene Therapiemöglichkeiten u.a. Vitaminaufbaukuren und zeigen Ihnen Gedächtnisübungen.
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